The Monument
May Be A Forest

Five Finalists Compete to Build Controversial Holocaust Memorial in Warsaw

(Julia Friedman: Hyperallergic, 12.2.2015) The proposed site of the RFF memorial has been the crux of the controversy. The foundation’s website calls for it to “be built in the vicinity of the Museum of the History of Polish Jews,” which is located in the area of the former Warsaw Ghetto.

Jury für Gabu Heindl und Eduard Freudmann

(NZZ, 24.7.2015) Die österreichische Architektin Gabu Heindl und der Wiener Künstler Eduard Freudmann haben den internationalen Architekturwettbewerb für die Gestaltung des Denkmals zur Erinnerung an die Retter polnischer Juden gewonnen.

Poland’s mixed feelings over memorial to rescuers of Jews

(Vanessa Gera: Associated Press, 30.8.2015) As a Catholic Pole, Elka shouldn't even have been in the ghetto of Czestochowa, in southern Poland. But the nanny was so devoted to the 12-year-old Jewish boy she had raised since infancy that she refused to leave.

Warsaw Ghetto Memorial to Righteous Gentiles Hits New Snag

(Donald Snyder: The Forward, 26.2.2016) In a February 22 email to the New York philanthropist funding the project, sculptor Dani Karavan said he would not accept a commission to create the memorial unless two sculptors who won an earlier public competition for the commission withdrew willingly and “do not have further complaints or reservations.”

The monument deserves better

(Konstanty Gebert: Political Critique, 27.2.2016) I have read, with growing astonishment and disappointment, the article by Gabu Heindl and Eduard Freudmann, on the vicissitudes of their participation in the competition ‘From Those You Saved’ which took place in Warsaw last year.

„Was sie unterließ,
haben wir getan.“

Ohne Bewilligung der SPÖ-Obrigkeit

(Thomas Trenkler: Kurier, 8.6.2015) Warum der Name des Grün-Politikers nun getilgt wurde? Weil das Büro von SPÖ-Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny, Redner bei der Eröffnung am 28. Mai, massiven Druck ausgeübt hatte.

Walser: „Wiener Festwochen nicht im Besitzstand der SPÖ“

(OTS, 8.6.2015) "Die Wiener SPÖ scheint nicht zu verstehen, dass die Wiener Festwochen keine Partei-Einrichtung sind, sondern ein mit Steuergeldern finanziertes Kulturfestival, das sich nicht im Besitzstand von Andreas Mailath-Pokorny befindet."

Podiumsdiskussion sorgt für Politikwirbel

(orf.at, 9.6.2015) Eine für den 13. Juni, 15.00 Uhr, im Rahmen des Into-the-City-Programms der Wiener Festwochen auf dem Morzinplatz geplante Podiumsdiskussion sorgt im Vorfeld für Aufregung. In einem offenen Brief beklagen drei beteiligte Künstler und eine Kuratorin Versuche, „parteipolitisch in dieses Projekt zu intervenieren“.

Schießen Sie nicht auf den Pianisten!

(Thomas Trenkler: Kurier, 10.6.2015) - Die "Gedenkfeier für einen nie errichteten Obelisken", die am 13. Juni im Rahmen des Festwochen-Formats "Into The City" am Morzinplatz stattfinden soll, sorgt für erhebliche Aufregung.

The White
Elephant
Archive

In den Himmel sehen

(Kerstin Kellermann: Augustin, 24.6.2015) Durch Sprache eine gewisse Distanzierung erreichen und sich doch gleichzeitig einlassen auf die eigenen Gefühle: Diese Schwierigkeit drücken die Gedichte von Armin Freudmann aus, die er zwei Jahre lang im Konzentrationslager schrieb.

Tempo di ricordare Into the City

(Angela Mayr: Il Manifesto, 4.7.2015) In scena "The White Elephant Archive" di Eduard Freudmann, 35 anni, terza generazione, famiglia ebraica e comunista, è cresciuto "ossessionato" dalla storia della sua famiglia.

“Diese Nacht hat mich zerbrochen”

(Kerstin Kellermann: skug, 7.7.2015) Wie geht die dritte Generation nach der Shoah, die Enkel der im KZ Ermordeten und der Überlebenden, mit den schrecklichen Ereignissen um? Endlich tauchen auch Ambivalenzen und Dialektiken aus dem Dunkel auf und man wird genauer. Einer, der sich in einer Performance damit auseinandersetzt, ist der Wiener Künstler Eduard Freudmann.

Das Rumoren der Archive

(Paul Divjak: wina, 7+8/2015) Die Tatsache, sich selbst und anderen das Recht abzusprechen, die eigene Opfergeschichte zu erzählen, schreibt sich unter anderem in die großartige, bedächtige Performance von Eduard Freudmann ein, der in The White Elephant Archive, Setting No.3 mittels des umfassenden Archivs seiner Großmutter die Geschichte seines Großvaters aufarbeitet und mit reduzierten Mitteln als Dokudrama auf die Bühne bringt.

The White Elephant Archive, Setting No. 3

(Asylum Arts, 15.1.2018) Eduard Freudmann talks about his new show, The White Elephant Archive, Setting No. 3. It will be presented in NYC at Columbia University on Thursday, February 1, with additional performances in Chicago and Los Angeles.

Weinheber ausgehoben

Einzementiertes Bekenntnis zu Josef Weinheber

(Thomas Trenkler: Standard, 30.6.2013) Nein, Josef Weinheber war kein Mitläufer: Der Lyriker, 1892 in Ottakring geboren, trat bereits 1931 der NSDAP bei – zunächst bis zu deren Verbot 1933.

Protestaktion bei Weinheber-Denkmal

(ORF.at, 1.7.2013) Die „Plattform Geschichtspolitik“ an der Akademie der Bildenden Künste hat im Schillerpark vor der Uni eine kritische Ausgrabungs-Aktion vorgenommen.

Ö1 Leporello

(Natasa Konopitzky: Ö1, 1.7.2013) Letzten Freitag versammelten sich Mitglieder der Plattform Geschichtspolitik zu einer Denkmalstürmerei.

Austrian Artists Revamp Nazi Poet Memorial

(Interview, Michael Kaminer: The Arty Semite, The Jewish Daily Forward 1.7.2013) A memorial to Austrian poet Josef Weinheber (1892-1945) stands in Vienna’s First District, the city’s business and historic core. While it honors his literary contribution to his homeland, there’s no mention of his Nazi past – or pro-Hitler works. But that may soon change.

Werner-Lobo begrüßt Aktion der Plattform Geschichtspolitik

(OTS, Grüne Wien, 1.7.2013) Ausdrücklich begrüßt der Kultursprecher der Grünen Wien, Klaus Werner-Lobo, die künstlerische Intervention der Plattform Geschichtspolitik, die am Freitag das Betonfundament des Denkmals für Josef Weinheber am Schillerplatz freigelegt und die umliegende Fläche mit Fertigrasen bepflanzt hat.

Loch auf, Loch zu bei City-Denkmal

(Kronen Zeitung, 2.7.2013) Wegen der umstrittenen Rolle Josef Weinhebers in der Nazi-Zeit haben Aktivisten der "plattform Geschichtspolitik" bei der Büste des Dichters

Stadtgartenamt schüttet Mahnmal wieder zu

(Thomas Trenkler: Standard 2.7.2013) Die gewitzte Intervention Weinheber ausgehoben von Mitgliedern der Plattform Geschichtspolitik - derStandard.at berichtete am Wochenende exklusiv - blieb nur drei Tage bestehen: Am Montag schüttete das Wiener Stadtgartenamt den mit Rollrasen ausgelegten Krater rund um das Weinheber-Denkmal am Schillerplatz wieder zu.

Neuer Diskurs zu Büste

(Die Presse, 2.7.2013) Am liebsten hätte er das Loch so belassen, lässt Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny ausrichten. Allein, das Gartenamt der Stadt Wien hat es bereits wieder zugeschüttet.

Gartenamt vs. Kulturamt, das ist Brutalität

(M. Huber: Kurier, 2.7.2013) Die Kunst gräbt, das Gartenamt schüttet zu: Mit einer skurrilen Aktion ist nun Bewegung in die Debatte um das Denkmal des Dichters und Nationalsozialisten Josef Weinheber am Wiener Schillerplatz gekommen.

ORF Report

(2.7.2013) Beitrag zum Thema "Straßennamen: Benennung und deren historische Verantwortung".

FP-Ebinger spricht sich gegen Weinheber-Denkmalsturm aus

(OTS, FPÖ-Wien, 2.7.2013) Bei der gestrigen Aktion beim Weinheber-Denkmal versuchten sich die "Gutesten der Guten" wieder einmal im Denkmalsturm, wie er von dieser Seite bei linken Massenmördern wie Che Guevara bezeichnender Weise nicht in Betracht gezogen wird.

Freien Blick auf Weinheber!

(Josef Haslinger: Standard, 3.7.2013) Josef Weinheber war zweifellos ein bedeutender österreichischer Dichter, und er war zweifellos ein Nazi.

Digging Up History

(Radio interview, Tamara Kramer: Shtetl On The Shortwave, 5.7.2013) Who is your favourite Viennese poet? Josef Weinheber perhaps? Well, there’s a collective of artists/activists from the Academy of Fine Arts Vienna who clandestinely altered a statue in his honour.

Weinheber-Gesellschaft droht mit Abzug des Denkmals vom Schillerplatz

(APA, 12.7.2013) In die Debatte um das Denkmal für Josef Weinheber am Schillerplatz schaltet sich nun auch die Josef Weinheber-Gesellschaft ein - und droht im Falle einer Umgestaltung, wie sie von Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny angekündigt wurde, nun gar mit dem Abzug des von ihr gestifteten Denkmals.

Josef Weinheber: “Am tiefsten ergreift der Tote, der Dulder aus Eis!”

(Kerstin Kellermann: Augustin 348/2013) Kunstaktion gegen den Weltuntergangsdichter und gläubigen Nazi Josef Weinheber. Ein schweres Betonfundament für die Büste eines antisemitischen Dichters und Protest gegen poetische Todespropaganda: Junge Künstler_innen unterhöhlten am Wiener Schillerplatz das Andenken an Josef Weinheber, der Todesliebe und Geschlechterhaß bedichtete.

Weinheber Ausgehoben (Unearthing a Nazi Poet)

(Asa Mendelsohn: Memorial and Revision, Open Systems, 2014) The ongoing project Weinheber Ausgehoben (Unearthing a Nazi Poet) initiated by Plattform Geschichtspolitik (Platform History-Politics) enacts a series of interventions on a monument to the Nazi poet Josef Weinheber in Vienna, including uncovering the buried foundation of the monument in 2013.

Stein oder nicht Stein?

(Nina Schedlmayer: Profil #23, 2.6.2014) Wie geht man mit problematischen Denkmälern um? Künstler finden probate Antworten auf diese drängende Frage.

Bezirksamt L-Stadt Revisited

Wiederkehrende Rollenprobleme

(Gin/i Müller und Lisbeth Kovačič: kulturrisse 2/2011) Wir kennen das eine und das andere: einer guten künstlerisch-politischen Intervention beizuwohnen und die Teilnahme an direkten politischen Aktionen.

Dass etwas geschehen kann … Postrepräsentatives Kuratieren

(Nora Sternfeld: Bildpunkt Frühling 2012) „Treffpunkt ist morgen um 14 Uhr am Karmeliterplatz“. Der Künstler Eduard Freudmann kündigt am 3. Mai 2011 im Wiener Open Space eine Aktion an, die am Tag nach der Eröffnung der von mir dort kuratierten Ausstellung Widersprüche. Critical Agency and the Difference within stattfinden sollte.

Plattform Geschichtspolitik

Das Treiben der PC-Taliban

(Martin Haidinger: Academia, Juni 2010) Wer von den Antifanten einmal als Feind desGlaubens identifiziert ist,wird von ihrer Taliban-Konfession hysterisch verfolgt. Überhaupt ist Hysterie neben heiligemZorn ein wichtiger Bestandteil der PoliticalCorrectness.

Die Akademie der Verdrängenden Künste

(Ruth Eisenreich: Nu 2/2011) Nationalsozialisten als Ehrenmitglieder, die Büste eines Nazi-Dichters vor dem Gebäude, Hakenkreuze am Boden der Aula: Hat die Akademie der Bildenden Künste ihre Rolle im Nationalsozialismus ausreichend aufgearbeitet?

Weiss das der Wiener Bürgermeister?

(Arbeitsgemeinschaft für demokratische Politik: Kommentare zum Zeitgeschehen, undatiert) Nunmehr möchte eine „Arbeitsgruppe Plattform Geschichte“ mit Zustimmung des Rektorats – und das ist kein böser Scherz – das Denkmal von Josef Weinheber entfernen und an seine Stelle eine Tafel mit „Informationen über seine politische Vergangenheit“ setzen. Der nächste Schritt ist vermutlich die Verbrennung der Bücher von Josef Weinheber.

a work that can’t shake off what it reflects

Politik der Erinnerung

(Lukas Tagwerker: FM4.at, 19.4.2011) Die Plattform Geschichtspolitik kann als Teil einer denkmal-kritischen Kulturbewegung gesehen werden, die sich in Kunst-Öffentlichkeiten wie in öffentlicher [Erinnerungs]-Kunst manifestiert.

Transformation kollektiver Erinnerung

(Claudia Aurednik: Unique 05/2011) Das Ausstellungsprojekt „eine Arbeit, die das, was sie reflektiert, nicht los wird“ setzt sich mit den kolonialen, faschistischen und nazistischen Praktiken in Österreich auseinander.

artycok.tv

(15.9.2011) Departing from Austria’s involvement in colonial practices, in both the present and the past, as well as its crossovers to imperial and fascist policies of expansion …

Beograd Gazela

Vom Leben unter der Belgrader E-75-Brücke

(Kerstin Kellermann: Augustin, Juni 2007) Aus Österreich oder Deutschland nach Serbien abgeschobene Roma landen meist am Belgrader Flughafen und bleiben dort vollkomen auf sich allein gestellt.

Reiseführer in eine Elendssiedlung

(Georg Horvath und Romana Riegler: Der Standard, 2.10.2007) Ein Fernsehteam dringt in die Belgrader Elendssiedlung "Gazela" ein. Sie schnappen sich einen Bewohner, fragen zynisch: "Wenn ihr neue Wohnungen bekommt, verheizt ihr dann die Parkettböden?"

“Ein nettes Buch mit netten Bildern”

(Elena Messner: kakanienrevisited, 8.4.2008) Ein interessantes Projekt wagten drei Initiatoren des Projektes bzw. Autoren des Buches Beograd Gazela. Reiseführer in eine Elendssiedlung, der im März 2008 auf Deutsch beim Drava Verlag (Klagenfurt) erschien.

Beograd Gazela

(Jan Hinrichsen: Österreichische Zeitschrift für Volkskunde, Heft 2 2008) Als Projekt zwischen Kunst und Wissenschaft führt Beograd Gazela an einen Ort, der den Menschen in unmittelbarer Nähe fremd ist, und kommuniziert so die gleichzeitige Unvereinbarkeit und tragische Interdependenz dieser zwei Welten, den Irrwitz der Differenz mitten im "neuen Europa".

“Draussen sind wir alle Zigeuner”

(Interview, Die Zeit, April 2008) Nahe des Flusses Sava, eingeklemmt zwischen einer Autobahnbrücke und den Bahngleisen nach Zagreb, liegt das Viertel der Kartonsammler.

Die Gazelle von Belgrad

(Radovan Grahovac: OE1.ORF.at, 18.4.2008) Dieser "Reiseführer in eine Elendsiedlung" lehrt mehr über uns und unsere gesellschaftliche Verantwortung, als man das auf den ersten Blick merkt.

Durchleuchteter Slum

(Ute Woltron: Album/Der Standard, 26./27.4.2008) Menschen unter der Autobahn: Ein außergewöhnliches Buch erkundet die Lebensbedingungen in einer Roma-Elendssiedlung in Belgrad.

Mitten in Europa: Zu Besuch in einem Slum

(ku: Die Presse, 11.6.2008) Lorenz Aggermann, Eduard Freudmann und Can Gülcü haben nach Besuchen und Interviews einen Reiseführer zu dieser „Destination“ verfasst – ein Mittelding aus Kunstprojekt und sozialanthroplogischer Forschung.

Reiseführer ins Abseits

(Christian M. Peer: Dérive, Juli-September 2008) Es ist die Auseinandersetzung mit einem überwiegend von Roma bewohnten Stadtgebiet, das abseits touristischer Pfade liegt und sich dennoch nur einen Steinwurf entfernt von Stadtzentrum befindet - ein Abseits im Abseits.

Reiseführer durch eine Armutsgesellschaft

(Neue Zürcher Zeitung, 8.8.2008) Mit dem Reiseführer ausgestattet, erhält man einen Einblick in den Alltag der Bewohner und lernt auch vieles über die serbische Mehrheitsgesellschaft, deren Rand die Siedlung markiert. Aber die Sache ist nicht unproblematisch.

Flüchtig

(Jochen Becker: Camera Austria, Ausgabe 103-104 2008) Wohl 150 Elendssiedlungen existieren alleine im Umkreis von Belgrad. Eine dieser seit den (post)jugoslawischen Bürgerkriegen sprunghaft angewachsenen ...

Die Sache mit den Brotresten

(Michael Martens: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.9.2008) Unaufgeregt und sachlich ist dieses Buch, wie im Untertitel angegeben, in der Art eines Reiseführers aufgebaut. Darin liegt, obwohl das bei einem solchen Ansatz zu befürchten wäre, keine Spur von Zynismus.

Führer in den Slum | Vodinaschi ando slum

(Michael Wogg: d|Roma, Herbst|Terno džend 2008) Jek „roasinipeskero vodinaschi“ ando tschoripe – so odo te ol? Soske hi oda latscho, taj: hi lo latscho? I kenva Beograd Gazela. Reiseführer in eine Elendssiedlung (Roasinipeskero vodinaschi ande jek tschori sidlung) poar phutschajiptscha upre tschil, savendar maunchi latsche palvakerel.

“Beograd Gazela” – Leben in Baracken

(Berliner Literaturkritik, 12.1.2009) „Beograd Gazela“ ist ein ungewöhnliches Projekt, ein irritierender und gleichwohl gelungener „Spagat zwischen wissenschaftlicher und künstlerischer Auseinandersetzung“.

Osteuropa-Inst. – FU Berlin

(Nicole Münnich, 30.1.2009) Wer aufmerksam durch Belgrad geht, dem fallen sie auf: Menschen, die mit einem zum Fahrrad erweiterten Handwagen von Haus zu Haus fahren und aus dem sich vor den Häusern türmenden Müll Brauchbares, vor allem Papier und Flaschen, heraussuchen.

Airport Praterstern

Heimkehrport

(Thomas Prlic: Falter 1-2/2005) Dass der Praterstern umgebaut wird ist bekannt. Dass aus dem Wiener Nordbahnhof ein innerstädtischer Flughafen werden soll, hat sich aber noch nicht herumgesprochen.

Tor zur Welt wieder offen

(Augustin, Jänner/2005) Seit Monaten kursierte bereits das Gerücht um die Entstehung eines Jahrhundertprojekts am Standort des jetztigen Bahnhofs Wien-Nord.

Airport Praterstern

(Alexia Weiss: Nu 1/2005) Die Republik Österreich baut derzeit am Praterstern einen Flughafen, an dem sie dann jene durch das NS-Regime Vertriebenen empfangen kann, die sie im Rahmen der Feierlichkeiten

airport.praterstern

(Gitti Hell: malmoe, 17.1.2005) Ein recht ungewöhnliches Projekt, das die "Organisationsgruppe airport.praterstern" Anfang Jänner einer handverlesenen Schar von überraschten PressevertreterInnen vorstellte.

Praterstern now boarding!

(Ernest Allen: Die Bunte, März 2005) Wer sich in den letzten Monaten auf den Praterstern verirrt hat und ausgeschlafen genug war, sich und sein Umfeld wahrzunehmen, dem entgingen keinesfalls die Strukturveränderungen

Miscellaneous

… anzusetzen ist an Herrschaftskritik

(Bildpunkt Herbst 2010) Bildung ist zwar in aller Munde, aber die veröffentlichte Meinung ist vom Ökonomisierungsparadigma weder abgerückt noch abgeschreckt. Haben die Proteste ihr Ziel verfehlt?

Eduard Freudmann hat jetzt was gut

(Philipp Sonderegger: Kick Out Your Boss, 25.3.2014) "Ich denke, für mich kann Arbeit unbezahlt sein, aber es bedarf einer gewissen Expertise, damit ich es als Arbeit empfinde. Lohnarbeit betrachte ich, auch wenn sie nichts mit meiner Expertise zu tun hat, auch als Arbeit."

Pandora’s Box Reopened. A Discussion on Monument Politics in Vienna (deutsch)

(Eduard Freudmann, Tatiana Kai-Browne, Florian Wenninger, Luisa Ziaja and Sophie Schasiepen: Chto Delat newspaper, issue #37, May 2014) "Ich frage mich, ob nicht mittlerweile auch bei politischen Entscheidungsträger_innen in Österreich angekommen ist, dass es sich auszahlen kann, Pandoras Box nur ein kleines Stück weit aufzumachen, um ein paar symbolische Duftmarken zu setzen."

Pandora’s Box Reopened. A Discussion on Monument Politics in Vienna (English)

(Eduard Freudmann, Tatiana Kai-Browne, Florian Wenninger, Luisa Ziaja and Sophie Schasiepen: Chto Delat newspaper, issue #37, May 2014) "Sometimes I ask myself if by now perhaps even the political decision makers in Austria have begun to realize that it can pay off to open Pandora’s Box just a wee bit to leave a few symbolic markers."

ORF Kulturmontag: Der neue Antisemitismus

(Constanze Griessler: ORF 2, 3.11.2014) Kulturmontag, Austrian National Television’s show on arts and culture reporting on new anti-Semitism and on the Weinheber monument as an example of a representation of modern anti-Semitism in Vienna’s public space.

Dämonisierte Juden, boykottiertes Israel?

(wina, 4/2014) "Die gerade zu Ende gegangene São-Paulo-Biennale scheiterte beinahe, als eine Gruppe junger palästinensischer Künstler mit dem Boykott der Biennale gedroht hat, weil Reisekosten in der Höhe von 30.000 € vom Staat Israel der Biennale zur Verfügung gestellt wurden. Das Ganze wurde eine riesige Debatte."

La reapertura de la caja de Pandora.

(Eduard Freudmann, Tatiana Kai-Browne, Florian Wenninger, Luisa Ziaja and Sophie Schasiepen: Chto Delat newspaper, issue #37, May 2014) "Sometimes I ask myself if by now perhaps even the political decision makers in Austria have begun to realize that it can pay off to open Pandora’s Box just a wee bit to leave a few symbolic markers."

Archives of Memory

(contact, Vol 17 Number 3/Summer 2016) “Art has been a very important tool in Austria in order to deal with the past,” Freudmann said, although fine arts — as opposed to literature, film and theater — has not traditionally fulfi lled such a role, perhaps because “in the past, it was considered harder to deal with explicitly political subjects in fine arts.”